Integration


Die Montessori Pädagogik eignet sich hervorragend für eine gemeinsame Erziehung von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Unser Kinderhaus bietet zur Zeit max. 7 Integrationsplätze an. Bei der Aufnahme der Kinder werden verschiedene Gesichtspunkte und Bedürfnisse berücksichtigt.

In unserem Kinderhaus wird die Integration mit dem Ziel gelebt und begleitet, dass alle Kinder ihre Indivdualität entfalten und gegenseitiger Respekt und Toleranz wachsen kann. Erziehung wird hier als Hilfe zum Leben gesehen, zu einem Leben in Menschlichkeit. Die Kinder wachsen selbstverständlich mit einem Gefühl gegenseitiger Hilfe auf, ohne aber je die Selbständigkeit ihres Gegenübers in Frage zu stellen.

"Der Weg auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche, wie der Weg, auf dem die Starken sich vervollkommnen."
(Dr. Maria Montessori)


Das Thema Integration ist ein zentraler Schwerpunkt in unserem Kinderhaus. Eine unverzichtbare wertvolle Erfahrung für Ihre Kinder, denn sie lernen, unvoreingenommen und selbstverständlich mit "Andersartigkeit" umzugehen. Mit einigen Gedanken möchten wir Sie gerne einladen, nachzudenken und "hinein zu spüren":

Bei der Verwendung des Begriffs "Integration" geht es nicht um die Eingliederung in die Gesellschaft, es geht vielmehr um die Eingliederung in normale Lebenszusammenkünfte, wie sie jedem Menschen offen stehen (sollten).

Die Montessori-Pädagogik geht vom Kind mit seinem jeweiligen Entwicklungsstand aus. Es ist irrelevant, ob ein Kind als "minderbegabt" oder "hochbegabt" gilt. Dem einzelnen Kind wird vor allem nicht signalisiert "Du kannst das (noch) nicht", sondern "Ich sehe, wohin du willst und ich unterstütze dich dabei".

Unsere pädagogische Grundhaltung basiert auf den Rechten des Kindes, nämlich auf

- Liebe, Zuwendung, Lob und Anerkennung

- Vertrauen in das Kind (jeder ist anders und Entwicklungsstadien sind individuell)

- Förderung ohne Überforderung

- das Äußern von Gefühlen und Bedürfnissen

- so viel Freiraum wie möglich und so viel Grenzen wie nötig, sowie

- das Erleben des Tages, ohne verplant zu werden.


Im Zeitalter der Leistungsorientiertheit und Perfektion haben viele Eltern Angst, ihr Kind könne den Ansprüchen der Gesellschaft nicht genügen. Das ist erschreckend und nicht umsonst spricht man in Fachkreisen vom "Verschwinden der Kindheit". Als weitere Konsequenz ist es logisch, dass vor allem die "Schwächeren" immer mehr Mühe haben, sich wohl zu fühlen und sich als selbstverständlichen Teil der Gesellschaft zu empfinden.

Damit Integration gelingt, ist nicht nur das Erzieherverhalten von Bedeutung, ein wesentlicher Baustein hierfür ist Ihre positive Bewusstheit und Haltung gegenüber diesem Thema zu Gunsten einer gelungenen Sozialentwicklung Ihres Kindes.

Ihr Montessori-Kinderhaus-Team





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