Aktuelles


November 2018



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St. Martins-Umzug - wallendes Gewand und weiche Brötchen







Strahlende Kinderaugen verfolgten am 09.11. die Geschichte von St. Martin auf der Koppel am Leitenweg. Begleitet von Renate Zweckerls Erzählungen teilte der Ritter auf seinem edlen Pferd den roten Mantel mit dem Schwert und gab so ein Stück Wärme an den frierenden Bettler ab.
Aus Körben wurden anschließend selbst gebackene Martinsweckerl gereicht, welche die Kinder symbolisch mit Geschwistern und Eltern teilten.
Zuvor war der Zug der Teilnehmer abgesichert von Mitgliedern der Feuerwehr bei gutem Wetter über einige Stationen mit Gesang vom Kinderhaus in der Schulstraße gekommen. Auf dem Rückweg leuchteten die kreativ gestalteten Laternen schön in der Dämmerung, bis sich alle Teilnehmer wieder im Garten des Kindergartens einfanden. Dort waren schon Speisen, Getränke und ein Lagerfeuer für das St. Martinsfest vorbereitet.
Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit wurden Punsch, Kartoffel- und Kürbissuppe aus regionalen Biozutaten frisch gekocht und in kompostierbare Schalen oder mitgebrachte Tassen gefüllt. Der Gasthof Widman stiftete leckere Wiener und die Eltern steuerten unter anderem Semmeln, Brezen, Lebkuchen und Plätzchen zum Buffet bei. Wer wollte konnte sich mit einer kleinen Geldspende zusätzlich an den Kosten für das Fest beteiligen. Gesellig klang die gelungene Veranstaltung am Abend langsam aus und bleibt den Besuchern sicherlich in guter Erinnerung. Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, ohne die ein solch schönes Fest niemals möglich gewesen wäre.





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Allgemeiner Elternabend zum Thema:„WENN ICH MEIN KIND NUR VERSTEHEN KÖNNTE“


Hans Mösl (Systemischer Familientherapeut und Supervisor ) hat über dieses spannende Thema referiert. Zudem hatten die Eltern die Gelegenheit, sich mit Ihren Fragen einzubringen.

Zum Inhalt des Abends: „Die systemische Betrachtungsweise stellt das Verhalten des Kindes in ein größeres Bezugssystem, macht Ursachen deutlich und bietet Lösungswege an.
Die erweiterte Sicht ermöglicht uns ein tiefes Verständnis für das Kind und zeigt Möglichkeiten und Grenzen von Unterstützung und Förderung auf.“





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Oktober 2018

Kürbisbrotbacken.



Unsere Kinder erlebten schon das zweite Jahr, wie ein Kürbisbrot von der Zubereitung bis zum Backen entsteht. Eine Mutter hat unsere kleinen Bäcker mit viel Geduld begleitet. Natürlich deckten wir anschließende im Garten eine große Tafel, um das Brot gemeinsam verzehren zu können.



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1. Elternabend in den Gruppen







Die ersten Elternabende wurden unterschiedlich von den Mitarbeitern gestaltet.

In Gruppe Gelb wurden nach einer Vorstellungsrunde der Eltern drei Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Themen des Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP), die Montessori-Pädagogik und die Bedürfnisse der Kinder in Verbindung zum Tagesablauf erarbeitet wurden.

In Gruppe Rot fand mit Hilfe eines Namensteckbriefes das gegenseitige Kennenlernen von Eltern und deren Kindern statt. Danach wurde der Tagesablauf anhand von Fotos erläutert.

Gruppe Blau bezog ihren diesjährigen „Jahreszeitenbaum“ mit ein, indem die Eltern die kopierte Hand ihres Kindes als Baum gestalteten. Nach der anschließenden Vorstellung konnten die Eltern Fotos zum Tagesablauf begutachten, welcher später in der Runde von den Mitarbeiterinnen erläutert wurde.



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Unser Jahreszeitenbaum




Unser Jahreszeitenbaum wird uns in der Gruppe Blau durch dieses Kinderhausjahr begleiten. Gerade sind die Kinder dabei, ihren mit Herbstfarben bemalten Handabdruck auszuschneiden. Dieser wird als „Herbstblatt“ an dem Baum angebracht. Neben Bastelarbeiten begleiten uns jahreszeitenorientiert Lieder und Geschichten.



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September 2018

Ein Tag in Tracht im Kindergarten – Wies´n in der Gruppe Gelb




Die Gruppe Gelb feierte mit Tanz, Brezen-Schnappen und Masskrugstemmen zu zünftiger Musik und ließ sich die deftige Brotzeit gemeinsam schmecken.



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Kennenlernfeiern in den Gruppen





In den Gruppen fand bereits das gegenseitige Kennenlernen von Eltern und Mitarbeitern in Form von gemeinsamen Grillen oder bei Kuchen und Kaffee statt.



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Besuch der Schulkinder und Übergabe der Kinderhauszeitung







Im Namen des gesamten Kinderhausteams bedanken wir uns ganz herzlich bei Paulus Philipp, Lisa Bock, Meike Harms und Michaela Frank für das Layout und die gesamte perfekte Ausarbeitung unserer Kinderhauszeitung. Ein herzliches Dankeschön auch an Bernd Biechele, der für die durchgängige Aktualisierung unserer Website verantwortlich war. Auch an Astrid Paulus ein Dankeschön für die vielen, liebevollen musikalischen Einheiten in der Gruppe Rot.

So lag auch dieses Jahr wieder pünktlich zum 1. Schultag die aktuelle Ausgabe unserer Kinderhauszeitung druckfrisch auf dem Tisch und konnte den erwartungsvollen Eltern übergeben werden.

Bei „Kaiserwetter“ empfing Frau Zweckerl die Eltern der Schulkinder im Garten. Diese genossen anschließend Sekt und Knabbereien, während die stolzen Erstklässler in ihren ehemaligen Gruppen ihre Schultüten präsentierten und von ihren Eindrücken ihres ersten Schultages berichteten.



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Juli 2018

Waldwoche







Wir können unseren Kindern einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen, wenn wir es ihnen ermöglichen, draußen zu sein und Natur hautnah zu erleben. Im Wald finden Kinder eine Welt voller Abenteuer, mal besinnlich und leise, mal geheimnisvoll und dunkel, mal bunt und wild.



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Juni 2018

Familientreffen im Garten des Montessori Kinderhaus





Am Samstagnachmittag kamen auf eigene Initiative mehrere Eltern mit ihren Kindergartenkindern und deren Geschwistern in den Garten des Montessori Kinderhauses um einen schönen Familiennachmittag zu genießen. Jeder brachte selbst Gebackenes, Knabbereien und Getränke mit.

Groß und Klein hatten viel Spass beim gemütlichen beisammen sein und haben auch etwas Sonne abbekommen. Am Ende half jeder mit beim aufräumen - schön war's!



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Juni 2018

Schulkinderübernachtung auf der Albert-Link-Hütte im Spitzinggebiet






Die baldigen Schulkinder haben ihre traditionelle Übernachtung bei idealem Wetter im Spitzinggebiet auf der Albert-Link-Hütte verbracht. Nach einer Stärkung und dem Bezug der Matratzenlager, wurde das umliegende Gebiet erobert. Mit dem Sessellift und zu Fuß ging es zum Roßkopfgipfel.

Abends wurden gemeinsam am Lagerfeuer Marshmallows gegrillt und die Mutigsten erlebten eine Nachtwanderung.

Am nächsten Tag wurde geschnitzt, geklettert und die Natur erkundet. Spät am Nachmittag begaben sich glückliche und müde Kinder zurück zum Spitzingsee, wo der Bus in die Heimat wartete.

Stolz wurde den Eltern von der unvergesslichen Tour erzählt.



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April 2018

Osterhase, la la la la lalala…





Die Feste fallen wie sie kommen und so leiteten wir die Heiterkeit und Faschingsfreude um in die Vorfreude auf Ostern. Zahlreiche lustige Bilderbücher rund um Ostern versüßten den Kindern die Wartezeit bis zum großen Fest. Hoch her ging es in den Gruppen mit Schere, Buntstift und Kleber um ein entsprechendes Depot für die Ostereier zu gestalten.

Und tatsächlich! Tag für Tag verschwanden die Vorbereiteten Osternester der Kinder! „Der Osterhase muss da gewesen sein! Er bereitet unsere Geschenke vor!“ Am Tag der Osterfeier war die Anspannung der Kinder riesen groß. Freudig stürmte eine Gruppe nach der anderen in den Garten und an den naheliegenden Spielplatz und suchten fiebrig nach den „entführten“ Osternestern. Und was für ein Glück! Sie tauchten alle wieder auf und das auch noch gefüllt mit leckerer Schokolade und einem echten Osterei!

Nach dieser aufregenden Suche ließen sich alle das köstliche Osterfrühstück schmecken.



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April 2018

Große Gartenaktion im Montessori Kinderhaus





In Vorfreude und mit Feuereifer trudelten am Samstag den 14. April morgens viele kleine Gartenhelfer und Bauarbeiter in Begleitung ihrer nicht weniger motivierten Eltern und Geschwister ein und wurden von fröhlichen Erzieherinnen begrüßt und zur Arbeit eingeteilt.

Alle packten mit an, es wurde gejätet, gepflanzt, gebaut und gesäubert. Den Kindern machte es besonders Freude den Rindenmulch in ihren Schubkarren zu transportieren, Laub zu rechen und den Anhänger zu beladen. In gemeinschaftlicher Arbeit entstand aus Paletten eine Freiluftküche.

Eine Brotzeit für die emsigen Helfer durfte natürlich nicht fehlen und so wurde bei Leberkäs und Brez´n pausiert und neue Kontakte konnten geknüpft werden. Die Sonne bescherte einen bestmöglichen Apriltag und lachte mit allen Beteiligten um die Wette.

Die größte Freude war es aber wohl am Montag für die Kinder, die Freiluftküche einzuweihen, und im neu hergerichteten Garten zu toben und das Gemeinschaftswerk nochmals stolz zu betrachten.

Unser herzliches Danke an alle Beteiligten!!



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März 2018

Bücherausstellung




Ganz tüchtig wurde zu Hause in den Kinderzimmern gesucht, kurz vor den Osterferien. Und zwar nach dem Lieblings- Kinderbuch. Vom 19.3. bis 22.3. veranstaltete unser Kindergarten eine eigene kleine Bücherausstellung, in der die Kinder ihre persönliche Buchempfehlung ausstellen durften. In unserem Forscherraum konnte man somit spannende Bücher von Kindergartenfreunden erforschen.

Im Rahmen dieser Aktion fand hier auch eine Ausstellung der Buchhandlung Dorado aus Gilching mit ausgesuchten neuen Büchern statt, welche durch eine Büchervorstellung der Eigentümerin Marion Luger am 21.3. abgerundet wurde. Vorgestellt wurden Bücher über das Anderssein, z. B.
- Anton, der etwas andere Marienkäfer von Ingrid Romberger
- Irgendwie anders von Cathryn Cave
- der schaurige Schusch von Charlotte Habersack
- Oh, oh... Oktopus von Elle van Lieshout

Sehr interessant sah auch die Lern- bzw. Wischbücherreihe vom Usbourne Verlag aus.

Zum Abschluss stellte Frau Luger Bücher über ferne Länder vor, z. B.
- die Tafiti Reihe
- Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika von Oliver Scherz

Die vorgestellten Bücher sind sehr schön illustriert und es wurde von Frau Luger auf sinnvoll bzw. intelligent geschriebene Bücher Wert gelegt.

Die Bücherausstellung wurde die ganze Woche gut besucht. Kinder und Eltern zeigten großes Interesse und freuen sich auf die nächste Ausstellung.



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März 2018

Fit für die Schule


Fit für die Schule, zu diesen Thema kam Frau Gamba-Riest, stellvertretende Konrektorin der Arnoldus Grundschule und Grundschullehrerin zu uns in das Montessori Kinderhaus.

Alle interessierten Eltern waren eingeladen, sich zur Schulreife der Kinder und über wertvolle Tipps und Anregungen wie sie ihr Kind auf die Schule vorbereiten können, zu informieren. Sie hatten auch die Gelegenheit, offene Fragen persönlich mit Frau Gamba-Riest zu klären, die beim Informationsabend in der Grundschule noch nicht beantwortet wurden.

Das vielfältige Lernmaterial, das Frau Gamba-Riest für die erste Jahrgangsstufe mitgebracht hatte, gab den Eltern einen kleinen Einblick was die angehenden Schulkinder ab Herbst diesen Jahres erwartet ...



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März 2018

Der „Hilf mir es selbst zu tun“ Ansatz wird auch am Elternabend gelebt





Am Montag den 12.03.2018 fand in unserem Montessori Kinderhaus ein ganz besonderer Elternabend statt. Der Abend bot den Eltern die Möglichkeit, den im Montessori-Kinderhaus gelebten methodischen „Hilf mir es selbst zu tun“- Ansatz zu durchleben. Anders als bei Elternabenden im traditionellen Sinne, wurden hier die Eltern aufgefordert, eigenständig Montessori-Materialien für das Kinderhaus zu erstellen.

Nach einer gemütlichen Begrüßungsrunde, die Gelegenheit zum Austausch bot, wurde das theoretische Fundament für die bevorstehende Arbeit der Eltern gelegt. Frau Ingeborg Müller Hohagen, Referentin der Montessori-Bildungsakademie, bereitete die Eltern durch ihre Ausführungen zum „absorbierenden Geist“ auf die Materialarbeit vor. Der „absorbierende Geist“, so Frau Müller Hohagen, sei ein besonders bemerkenswertes Phänomen, welches die enorme Lernfähigkeit des Kindes beschreibt. Beispielhaft wurde der Erwerb der Sprache genannt. Ohne jemals Sprachunterricht erhalten zu haben beherrscht das Kind die Muttersprache im Alter von zwei bis drei Jahren. Ein Kleinkind „absorbiere“ die Sprache regelrecht. Ebenso absorbiere das Kind andere Dinge aus seiner Umwelt. Wichtig sei es, so die Fachreferentin, dem Kind den Raum und die Zeit für seine absorbierenden Tätigkeiten, die u.a mit vielen Wiederholungen einhergehen kann, einzuräumen. Genau das, so bestätigte die Kindergartenleitung, habe hohe Priorität in einem Montessori-Kinderhaus.

Theoriegestärkt durften die Eltern selbst in die Welt der Montessori-Materialien eintauchen und mit den vorhandenen Sinnesmaterialien arbeiten. Auch bei den Eltern stellte sich ein Aha-Effekt ein, als sie z.B. die Harmonie der Stufen der „braunen Treppe“ erkannten.

Besonders machte den Elternabend sicherlich die eigene Erstellung von Montessori-Materialien durch die Eltern. Ganz nach dem Motto „Hilf mir es selbst zu tun“ wurden den Eltern Materialien und Arbeitsansätze durch die Erzieher geliefert. Die Erzieher begaben sich dann aber in die Mediatorenrolle, um die Eltern frei wirken zu lassen. Dem eigenen Interesse folgend, konnten sich die Eltern dabei in handwerklicher, künstlerischer oder strategischer Arbeit vertiefen. Erarbeitet wurde eine riesige Sortierspielmatte, eine Sprach-Schatzkarte, ein Verschluss-Geschicklichkeitsspiel und eine Strategie-Landkarte.

Die Eltern gaben schließlich durchweg positives Feedback zu diesem Abend und es war zu spüren: An diesem handlungsorientierten Elternabend, der die Möglichkeit bot, theoriegestützt die Montessori-Materialien zu „begreifen“, wurde so mancher vom eigenen Arbeitsfluss mitgerissen. Und wer weiß, möglicherweise konnte dabei sogar in dem ein oder anderen Erwachsenen der schlummernde absorbierende Geist noch einmal geweckt werden.



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Februar 2018

Unsere Friedenstaube fliegt weiter...



Es fiel uns nicht leicht, unsere Taube weiter zu geben. Alex Gerst hieß sie, wie der junge umweltbewusste und friedliebende Astronaut. Wir mussten nicht lange überlegen, wem wir den Friedensvogel anvertrauen möchten. Mit den älteren Kindern besuchten wir die Schüler und Lehrer der Montessori-Schule Gilching. Wir versammelten uns in der Aula und sangen unser Lied über die Rechte der Kinder "Hand in Hand".

Nach unserer kurzen Ausführung über die Botschaft der von Herrn Hillinger geschaffenen Friedenstauben, übergaben wir neben "Alex" noch ein Buch über Kinderrechte und das Buch "Niemals Gewalt" von Astrid Lindgren. Hier ist die Rede von Lindgren niedergeschrieben, die sie anlässlich des ihr überreichten Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1978 hielt.

In den folgenden Tagen hörten wir, dass die Schüler der Montessori-Schule sich auf den Namen "Felix Finkberger" einigten. Alles Weitere ist auf der Website der Montessori-Schule Gilching nachzulesen. Wir wissen "Alex", nein "Felix" in besten Händen und wünschen allen Beteiligten eine wunderbare gemeinsame Zeit!



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Februar 2018

Fasching im Kinderhaus




Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die Kinder eine ganze Woche lang, als wir im Kindergarten Fasching gefeiert haben. Verschiedenste Verkleidungen, wie Ninjas, Cowboys, Prinzessinnen und Schmetterlinge wurden präsentiert. Um die eigenen Kostüme noch zu vervollständigen, schminkten sich die Kinder selbst oder gegenseitig in den Gruppen.

Aber alles was sonst noch zu Fasching gehört, war auch dabei: Spiele, wie Reise nach Jerusalem und Stopptanz; eine Polonaise, die durch das ganze Kinderhaus führte, und in einer Tanzparty endete, und natürlich leckere Krapfen.



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Januar 2018

Tag der offenen Tür



Zum diesjährigen Tag der offenen Tür kamen interessierte Eltern, die sich informieren konnten über das Konzept und die Räumlichkeiten des Montessori Kinderhauses. Es ergab sich die Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen mit den Erziehern sowie mit Vertretern des Elternbeirats.



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Dezember 2017

Der Nikolaus und die Weihnachtszeit im Montessori Kinderhaus






Hier ein paar Eindrücke und Momente, wie die Kinder und wir die Weihnachtszeit im Montessori Kinderhaus erlebt haben...

Der Adventskalender hielt jeden Tag für eins der Kinder eine tolle Überraschung bereit und als besonderer Höhepunkt kam am 6. Dezember der Nikolaus zu Besuch, der über jedes Kind etwas Besondereres zu erzählen wusste.

Die Weihnachtsferien läuteten wir mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier in den Gruppen ein.



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Dezember 2017

Adventscafe im Garten




Einer sehr guten Idee zu verdanken war der nette Nachmittag, den die Eltern und Kinder bei schönem Wetter im Garten des Montessori Kinderhauses verbracht haben. Die Eltern haben dabei durch mitgebrachte Köstlichkeiten zum leiblichen Wohl beigetragen. Die Kinder haben in den Gruppen den Teig für's Stockbrot selbst zubereitet ... lecker!!



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Dezember 2017

Bauch, Nase, Po: Sexuelle Pädagogik im Kindergartenalter


„Das Wichtigste ist, dass Sie Ihren Kindern ein positives Gefühl zu ihrem Körper vermitteln, und dass Sex etwas Liebevolles zwischen zwei Menschen ist. Fangen Sie damit nicht zu spät an - Kinder sehen schon mit sieben Jahren Pornos auf den Handys ihrer Freunde. Das Bild, das dort vermitteln wird, ist meist negativ, und es ist viel schwieriger, dem dann etwas Positives entgegen zu setzen. In der Vorpubertät ist der Zug längst abgefahren.“

Mit diesen Worten fasste Frau Deschler von "Amyna - Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt e.V." (amyna.de) für die Eltern am Montessori-Kinderhauses in Gilching ihren Vortrag zusammen. Viele waren der Einladung gefolgt, um zu dem „heißen“ Thema mehr zu erfahren. Was kennzeichnet kindliche Sexualität? Es ist der Forscher- und Entdeckerdrang, geprägt von einem Gefühl völliger Unschuld, den man Eltern möglichst positiv annehmen und keineswegs unterdrücken sollen. „Sonst wird die Zone zu etwas Negativem, und sie haben später noch weniger Chancen, darüber zu sprechen. Damit fördert man im schlimmsten Fall den Missbrauch, weil Kinder sich schämen, und manipulierbar werden.“

Ursprünglich ist Kindern nichts peinlich, sie verstehen nicht, warum Erwachsene rot werden. Von Geburt an sind sie sexuelle Wesen. „Es ist ein Mythos, dass Sexualität erst mit der Pubertät anfängt. Sogar im Mutterleib kann man schon Erektionen erkennen“, erklärte Frau Deschler. „Daher fangen viele Kinder schon im Alter von zwei Jahren zum Masturbieren an. Das ist völlig normal, dient dem Spannungsabbau, und es hört auch wieder auf. Mädchen machen das übrigens oft versteckt, man merkt es nicht so leicht, aber sie machen es genauso.“

Irgendwann wird das Spiel mit dem eigenen Körper langweilig, und es kommt zu den „Doktorspielen“, die es seit Jahrhunderten gibt, aber die heute nur selten etwas mit „Arzt“-Spiel zu tun haben. „Kinder erforschen sich einfach gegenseitig, und es ist vor allem ein Zeichen großen Vertrauens, wen sie sich dazu aussuchen. Der Altersunterschied sollte aber nicht mehr als ein bis zwei Jahre betragen, sonst kommt es zu einem Machtgefälle.“

Genauso wichtig ist, dass es dabei klare Regeln gibt. Kein Kind sollte zu etwas überredet oder gezwungen werden. Ein Stopp muss immer akzeptiert werden. „Grenzen setzen ist wichtig. Das braucht das Kind dann später auch, wenn es selbst Grenzen setzen muss.“ Man muss dem Kind klar machen, dass Erwachsene das nicht mit Kindern machen dürfen.

Auch die Unterscheidung in Öffentlichkeit und Privatheit muss das Kind erst lernen. „Sagen Sie dem Kind, dass das, was es tut, gut ist, aber der Ort oder der Zeitpunkt falsch,“ riet Frau Deschler dazu.

Ein gutes Hilfsmittel sind Bücher, die man den Kindern gibt, aber nicht aufdrängt. „Kinder interessieren sich von selbst dafür, und es gibt inzwischen viele gut gemachte Titel, die wir gecheckt haben und die sie alle auf unserer Liste finden können.“ Die mitgebrachten Ansichtsexemplare fanden regen Zuspruch bei den Eltern.

„Es ist gut, wenn Sie zur Pubertät immer noch an der Seite ihres Kindes sind. Sonst werden sie schlicht abgehängt“, meint Frau Deschler abschließend. Renate Zweckerl bedankte sich im Namen der Eltern und des Montessori-Teams ganz herzlich für den interessanten und hilfreichen Vortrag.



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Dezember 2017

Adventskalender - 24-mal ein selbstgemachtes „Danke“



„Den Erziehern, die uns das ganze Jahr soviel Gutes tun, auch einmal ein bisschen was Gutes zu tun“, das war das Ziel der heimlichen Adventskalenderaktion der Montessori-Kinder. In der letzten Novemberwoche wichtelten deshalb die Kinder ganz ganz heimlich, still und ausnahmsweise auch mal ganz leise, kleine Päckchen mit selbstgemachtem Inhalt in eine im Musikzimmer versteckte Box.

Gefüllt waren die Päckchen mit selbstgefertigten Dingen wie Lebkuchen, Plätzchen, Marmelade, „Schokoladensalami“ oder selbstgemachter Weihnachtsdekoration. Schließlich entstand eine hübsche Sammlung an bunten, liebevoll verpackten Päckchen, die schließlich mit Tanne dekoriert und Nummern versehen, einen wunderhübschen Adventskalender ergab.

Pünktlich zum 1. Dezember überreichten dann die Kinder und Eltern den Erzieher ihren selbstgemachten Adventskalender. Groß war die Freude der Erzieher über diese herzliche Geste. Denn die Erzieher haben gespürt, was die Kinder ihnen mit dieser heimlichen Wichtelaktion und der Kindermühe, die in jedem Päckchen steckte, sagen wollten: „24-mal Danke für Eure großartige Arbeit im Jahr 2017! Wir sind so froh, dass wir Euch haben!“



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November 2017

Leuchtende Laternen, dicke Mützen und Regenschirme



Was wäre St. Martin ohne Laternenumzug? So kalt und nass es auch war, wenigstens einen kurzen Umzug bis zur St. Vitus Kirche ließen sich die Kinder und Erzieherinnen auch in diesem Jahr nicht nehmen. Stolz trugen die Kinder ihre bunten Laternen - einige davon sogar mit echten Kerzen, die brennend dem Wetter trotzten - zusammen mit ihren kleinen Regenschirmen vor sich her. Die Eltern taten ihr Bestes, um sie beim Singen der Lieder zu unterstützen, und so kam beim Hören der Legende des heiligen St. Martin, der seinen Mantel in der Kälte geteilt hatte, sogar ein bißchen Wärme auf.

Der Höhepunkt war das Teilen der leckeren Martinsbrötchen, welche die Kinder am Vormittag emsig selbst gebacken hatten. So wurde die Geschichte vom Heiligen St. Martin für die Kinder auch dieses Jahr wieder erleb- und schmeckbar.



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November 2017

Päckchen Aktion - Rumänien im Montessori Kinderhaus Gilching



Vor 20 Jahren wurde die Idee geboren, den Kindergartenkindern und anderen bedürftigen Menschen an Weihnachten eine Freude zu bereiten und ihnen in ihrer Not zu helfen. Und die Bedürfnisse waren und sind immer noch groß in Rumänien. Es mangelt einfach an allem: An Lebensmitteln, Kleidern, Hygieneartikeln, Spielsachen oder Schulartikeln.

Unser Kinder haben daher fleißig gesammelt und mit großer Freude Pakete mit unterschiedlichen Inhalten für die Kinder und die bedürftigen Familien in Rumänien gesammelt. Von der Zahnbürste bis hin zu den verschiedensten Lebensmitteln oder Winterklamotten – alles war dabei.

Die Pakete wurden von Katarina Roth und Stefanie Hirsch abgeholt und sind dann direkt an diesem Tag in einen großen LKW geladen worden. Im November wird in ganz Deutschland für diese Aktion gesammelt, damit dann Anfang Dezember 35 große LKWs sich auf den Weg nach Rumänien machen, um dort kurz vor Weihnachten alle Geschenke an die Kinder zu verteilen.

Einen herzlichen Dank an alle Kinder und die Eltern der Montessori Kindergartenkinder.



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Oktober 2017

Elternabende in den Gruppen




Auch dieses Jahr fanden wieder unsere Elternabende statt, um sich näher kennen zu lernen und wichtige, organisatorische Abläufe in den Gruppen auszutauschen.



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September 2017

Kennenlern-Cafe



Dieses Jahr trafen sich die Kinder, das Erzieher-Team, die Eltern, Geschwisterkinder und sogar Großeltern jeder Gruppe an einem Nachmittag im Kinderhaus. In dem Gruppenzimmer hatten die Erwachsenen entspannte Gelegenheit für Gespräche zum ersten Kennenlernen oder tieferen Austausch. Versorgt wurden wir mit selbst gebackenem Kuchen von fleißigen und kreativen Eltern, sowie mit Getränken und schön eingerichteten Gruppenzimmern und Garten vom Team.

Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich auch das traumhafte Wetter. Da konnten die Kinder und Erwachsenen sowohl drinnen wie draußen den Tag genießen.



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September 2017

Die Schulkinder besuchen uns am ersten Schultag


Als Vorbereitung für die Schule hatte der Elternbeirat wieder eine Sammelbestellung von Schultüten organisiert und dann mit den Eltern einen gemeinsamen Abend beim Basteln verbracht. Diesmal wurde sogar eine Schultüte aus Stoff mit einer Auswahl an Dekoration als Motiv angeboten. Die Vorschul-Mamis waren sehr aufgeregt - ob es gelingt? Ob der Kleber hält? Wie sie eine so große Schultüte füllen können?

Traditionell besuchen die Kinder am ersten Schultag ihren ehemaligen Kindergarten. Dort erzählen sie ihr erstes Erlebnis in der Schule. Dazu zeigen sie natürlich ihre Schulranzen und ihre großen Schultüten, die die Eltern seit Monaten gebastelt und dann gefüllt haben. Nach dem Besuch in jeder Gruppe machten die Kinder mit der Hilfe von Nadine Stephenson die Geschenk-Übergabe.

Vielen herzlichen Dank an Nadine für die wundervolle Idee, die Vorbereitungen und die Geschenk-Übergabe. Das Geschenk war ein Teppich mit den Namen der Kinder und einem Friedenstauben-Motiv - eine sehr schöne Idee. Die fliegenden Tauben (Kinder) sind vom Kindergarten weggeflogen, weil sie schon bereit sind, im Freien zu leben.

Vielen Dank für das Geschenk und wir wünschen allen Kindern von Herzen eine glückliche und friedliche Zukunft!



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September 2017

Wir verabschieden die Friedenstaube ...


Es ist so traurig, wenn du gehst,
auch wenn du vielleicht nicht recht verstehst,
warum du uns so wichtig bist,
ist dein Abschied wirklich Mist!

Komm uns doch bald mal besuchen,
dann backen wir auch einen Kuchen.
Du hast so viel für uns gemacht,
deswegen wird an dich gedacht!

Doch möchten wir dich noch was fragen,
und dabei gleich "Danke" sagen:
Wirst du uns denn auch vermissen,
damit wir dich im Herzen wissen?


Im Herbst diesen Jahres wird die Friedenstaube ihre Reise fortsetzen und die Kinder an der Montessori Schule in Gilching besuchen. Mehr Informationen zur ganzen Aktion von Richard Hillinger gibt es nachzulesen unter www.richard-hillinger.de



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www.montessori-kinderhaus-gilching.de